Die Auswahlsuche in Würzburg, geleitet von Niko Färber am 3.10.2024 hat es bestätigt: Dieses Jahr reist ein reines Vizsla Team zur Worldchampionship of Pointing Dogs and Practical Hunting um sich mit der Weltelite der kontinentalen Vorstehhunde zu messen.
- Andreas Hummel mit Clint vom Hollingerbach, UK.
- Andreas Hummel mit Jackie Zoldmali „Emma“ UD
- Mareike Wulff mit Acèl von der Quelle Alba Regia UD
- Maximilian Keller mit Billegi Vadazs Mira, UK
Wir starten mit unserem Team sowohl für den vorgelagerten Mediterran Cup als auch für die Weltmeisterschaft der kontinentalen Vorstehhunde.
Morgends ist das Wetter noch recht kühl und neblig, manch ein Hund kann nur mit Glocke geortet werden, besonders unsere semmelgelben Vizsla fügen sich einfach zu gut in das Landschaftsbild ein. Das Gelände ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Alle unsere Hunde konnten Wild fest machen, manch ein Punkt wurde gewonnen und auch wieder verloren. Am Ende der Weltmeisterschaft konnte sich aus dem Team allein Andreas Hummel mit einem “Sehr gut” platzieren. Für die Teamwertung reicht das leider nicht, hier hätten zwei verschiedene Hunde punkten müssen. Wir sind mit der Leistung unserer Hunde dennoch sehr zufrieden, es hat eben diesmal nicht sollen sein.
Unser Team der englischen Vorstehhunde hatte mehr Erfolg und konnte den 3. Platz erreichen.
Am Samstag fand auch die Weltmeisterschaft im Practical Hunting, die St. Hubert statt, hier wurde nicht zwischen kontinentalen und englischen Vorstehhunden unterschieden und wir konnten ein gemischtes Deutsches Team stellen.
Für das deutsche Herren Team traten Maximilian Keller mit seiner Vizsla Hündin Mira und sein Team Partner Helmut Cywinsky mit seinem Irish Setter Rüden Maodhog Sliabh an. Beide konnten ihre Waidmännischkeit Unterbeweis stellen und wurden mit dem 3. Platz belohnt.
St. Hubert Herren Mannschaftswertung:
- Serbien
- Italien
- DEUTSCHLAND
Aus dem Damenteam, Nadja Jeuschede und Heike Sporleder konnte sich Heike mit ihrer Irish Setter Hündin Irish Power Game´s Braydee als Vizeweltmeisterin qualifizieren.
Neben den der Arbeit mit den Hunden im Feld haben wir viel Zeit zum Austausch gehabt, konnten alte Freundschaften vertiefen und neue schließen. Das Drum und Rum am Feldrand ist das, was diese internationalen Events ausmacht. Es ist schön, wenn so unterschiedliche Menschen zusammenkommen, egal von wo, und eine gemeinsame Leidenschaft teilen.
Wir fahren mit einem Herz voller Erfahrungen, es war ein großartiges Erlebnis und ein Ansporn uns im nächsten Jahr wieder zu qualifizieren.
Dem aufmerksamen Beobachter mag aufgefallen sein, sogar die Teamkleidung trägt dieses Jahr den Vizsla. Einen besseren Anlass hätte es wohl kaum geben können! Und es war ein wahrerer Team-Effort, Max hat die Styles ausgesucht, Steffi und ich uns über das Logo den Kopf zerbrochen und hinter alle dem hat der VuV Bundesverband gestanden, Danke an Bayerwald und Querfeldein, dass ihr es buchstäblich auf die letzte Minute möglich gemacht habt!